Wie die Haut funktioniert

Wussten Sie, dass Ihre Haut fast vier Kilo wiegt und eine Fläche von etwa zwei Quadratmetern hat? Das macht die Haut zu unserem größten Organ – und sie ist in vielerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung. Die Haut bildet eine Barriere, die das Innere unseres Körpers vor Bakterien, Chemikalien, Schmutz, UV-Strahlen der Sonne und anderen schädlichen Elementen in unserer Umwelt schützt. Zusammen mit der Sonne bildet die Haut essenzielles Vitamin D, das unter anderem für den normalen Zahn- und Knochenaufbau benötigt wird. Außerdem reguliert sie unsere Körpertemperatur und unseren Flüssigkeitshaushalt durch Verdunstung und Schwitzen.6 Ohne Haut würden wir buchstäblich verdunsten!

Die Haut ist auch ein wichtiges Sinnesorgan, das es uns ermöglicht, sowohl Freude als auch Unbehagen zu empfinden. Dies ist auf eine große Anzahl von Nervenenden in der äußeren Hautschicht zurückzuführen, die Signale über unsere Umgebung an das Gehirn senden, wenn wir Gegenstände berühren oder von anderen berührt werden.7

Was wir gewöhnlich als Haut bezeichnen, besteht eigentlich aus drei separaten Schichten, die alle unterschiedliche Funktionen haben:

Die Epidermis (die äußerste Schicht)

Die Epidermis ist die äußerste Hautschicht und besteht zu mehr als 90 Prozent aus Keratin, der gleichen Art von proteinreichen Zellen, die auch in unseren Haaren und Nägeln zu finden sind.8 Diese dicht gepackten Zellen bewegen sich ständig nach oben und zur äußersten Schicht in der Epidermis, dem Stratum Corneum, wo sie absterben und abblättern. Ab dem Zeitpunkt der Zellbildung dauert es etwa fünf Wochen, bis die Zellen an die Oberfläche gelangen.9 Der dünnste Teil der äußersten Hautschicht befindet sich an den Augenlidern (ca. 0,05 mm), der dickste Teil an den Handflächen und Fußsohlen (1 mm oder mehr) 10

Die Epidermis schützt Ihren Körper vor Infektionen, dank spezieller Zellen, die das Immunsystem vor Viren und anderen schädlichen Organismen warnen.11 Die gehärteten Zellen in der äußersten Schicht, den Korneozyten, schützen auch vor Stößen und Abrieb, und je mehr die Haut beansprucht wird, desto dicker wird sie. Deshalb bekommen Sie manchmal Schwielen, wenn Sie viel mit Ihren Händen arbeiten. Die äußerste Schicht ist fast vollständig wasserdicht und selbstbefeuchtend, dank der Korneozyten, die Wasser speichern und zusammen mit natürlich vorkommenden Lipiden Ihre Haut weich und glatt halten. Aber wenn der Feuchtigkeitsgehalt in der äußersten Schicht nicht mindestens 10 Prozent beträgt, wird die Haut schwach, trocken und brüchig12 Wenn Ihre Haut nicht ausreichend mit Eigenfeuchtigkeit versorgt ist, müssen Sie sie regelmäßig mit einer fetthaltigen Hautpflegecreme befeuchten, um sie elastisch zu halten.
Weiter unten in der Epidermis befinden sich die Pigmente, die unsere Hautfarbe bestimmen und vor den ultravioletten Strahlen der Sonne schützen. Diese Pigmente helfen uns beim Bräunen, wenn wir in der Sonne sind; wenn jedoch ihr Schutz nicht ausreicht, führt das zu einem Sonnenbrand. Dunkelhäutige Menschen haben mehr Pigmentzellen als Menschen mit heller Haut.13

Die Dermis (die mittlere Schicht)

Die mittlere Hautschicht wird als Dermis bezeichnet und besteht aus festem, elastischem Bindegewebe. Die Dermis ist die dickste Hautschicht und kann auf dem Rücken bis zu 3 Millimeter dick sein. Diese Schicht enthält Lymphgefäße, Sinneszellen, Nervenendungen, Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen, aber auch eine Reihe von Blutgefäßen, die die Epidermis mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen und Abfallprodukte abtransportieren. Es liegt an der Dermis, wenn wir im Winter vor Kälte blass werden, und rot, wenn wir uns anstrengen oder uns schämen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Blutgefäße die Körpertemperatur regulieren, indem sie sich bei Kälte zusammenziehen und sich bei Wärme ausdehnen. 14

Die elastischen Zellen in der Dermis werden mit dem Alter weniger geschmeidig, wodurch wir Falten bekommen. Auch Narben werden in der Dermis gebildet, da tiefere Wunden im Bindegewebe heilen.15

Die Unterhaut (die innerste Schicht)

Die innerste Hautschicht enthält poröses Bindegewebe und Fettzellen, die gegen Kälte isolieren, vor Stößen schützen und Nährstoff- und Flüssigkeitsreserven für Hungerzeiten speichern. Die Dicke der Subkutis kann je nach Körperbau zwischen zwei Millimetern und zehn Zentimetern variieren. Die Unterhaut enthält auch Blutgefäße, die die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen16

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1 https://sodrasjukvardsregionen.se/yrkes-och-miljodermatologi/ymda-allergi-modersida/ymda-huden-modersida-patient/ 2019-08-09
2 https://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=406&artikel=5868931 2019-08-09
3 https://lundalakare.se/termin-2/integumentsystemet/ 2019-09-10
4 https://www.nationalgeographic.com/science/health-and-human-body/human-body/skin/ 2019-08-09
5 https://www.1177.se/Vastra-Gotaland/liv–halsa/sa-fungerar-kroppen/huden/ 2019-08-09
6 https://www.nationalgeographic.com/science/health-and-human-body/human-body/skin/ 2019-08-09
7 Svedman, C. 2015/2016. Ett kompendium i dermatologi
8 https://www.1177.se/Vastra-Gotaland/liv–halsa/sa-fungerar-kroppen/huden/ 2019-08-09
9 https://www.1177.se/Vastra-Gotaland/liv–halsa/sa-fungerar-kroppen/huden/ 2019-08-09
10 https://fof.se/tidning/2014/1/artikel/varfor-forsvinner-inte-vara-arr 2019-08-09
11 https://app.studi.se/l/huden 2019-08-09